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Sommerrückblick | Sehr geringe Waldbrandgefahr

Im Sommer 2015 (bezogen auf den meteorologischen Zeitraum, also Juni, Juli und August) gab es nach derzeitigem Stand 136 Waldbrände. Das ist deutlich mehr als 2014 (47), aber weniger als im Rekordjahr 2013 (172). Heuer traten die meisten Waldbrände im August auf (63). Deutliche Unterschiede gab es bei der regionalen Verteilung: Mit Abstand am häufigsten waren Waldbrände in Niederösterreich (62), gefolgt von Tirol (25) und der Steiermark (25) sowie Kärnten (10) und Oberösterreich (9). Nur jeweils zwei Waldbrände gab es in Salzburg und dem Burgenland, einen einzigen in Wien. Aus Vorarlberg wurde in diesem Sommer kein Waldbrand gemeldet. Die meisten Waldbrände blieben klein, allerdings ereigneten sich auch vierzehn Feuer, die einen Hektar oder mehr umfassten. Der flächengrößte Waldbrand trat am 07. August in Ebenfurth (Niederösterreich) auf, hier wurden drei Hektar Kiefernforst ein Raub der Flammen.

In den vergangenen Tagen hat es bei durchschnittlichen Temperaturen immer wieder Niederschläge gegeben, und das im Großteil des Landes. Aufgrund der Jahreszeit, dem erwarteten Witterungsverlauf und den zunehmend kühlen sowie feuchten Nächten, ist in den kommenden Wochen, möglicherweise sogar bis zum nächsten Frühjahr, keine relevante Waldbrandgefahr zu erwarten.