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Frühjahrsrückblick | Waldbrände unwahrscheinlich

Das vergangene Frühjahr liegt mit derzeit 66 bekannt gewordenen Waldbränden nahe dem Mittel (57) der vergangenen 25 Jahre. Außergewöhnlich große oder brandintensive Feuer traten nicht auf. Der flächengrößte Waldbrand bleibt das Ereignis vom 22. Februar in Puchberg am Schneeberg mit knapp zwei Hektar. Die beiden Brände vom 11. Mai im Land Salzburg erfassten zwar drei bzw. mehr als acht Hektar, davon waren jeweils aber nur 1,5 Hektar Wald betroffen. Die meisten Waldbrände gab es in den vergangenen drei Monaten in der Steiermark (21), gefolgt von Kärnten (12) und Tirol (9). Keine Waldbrände traten bislang in Vorarlberg und Wien auf.
 
In den meisten Regionen Österreichs ist die Waldbrandgefahr derzeit sehr gering. Die aktuelle feucht-warme Witterung bleibt uns auch in den nächsten Tagen erhalten. Immer wieder kann es im ganzen Land gewittrige und teils ergiebige Starkregenereignisse geben. Bis zur Umstellung der Großwetterlage bzw. der ersten Hitzewelle des Jahres sind keine größeren oder intensiven Waldbrände zu befürchten.