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Abermals verheerende Brände in Kalifornien

Update, 17.12.2017: Inzwischen wurden mehr als 100.000 Hektar Wald- und Buschland sowie rund 1000 Gebäude von den Waldbränden zerstört. Leider gab es auch bereits zwei Todesopfer zu beklagen. Großflächige Zwangsevakuierungen werden im Bereich Santa Barbara durchgeführt. Relevanter Niederschlag wird frühestens in einer Woche erwartet. Selbst ein Großaufgebot von Einsatzkräften (über 6000 Personen sind beteiligt) konnte das besonders verheerende, sogenannte „Thomas-Fire“ bislang nur zu 40% unter Kontrolle bringen. Vermutlich wird es bis zum endgültigen Brandaus noch mehrere Wochen dauern.

> Bericht zu den Waldbränden in Kalifornien auf Spiegel Online, 17.12.2017
 
Einmal mehr wird Kalifornien von schweren Busch- und Waldbränden heimgesucht. Inzwischen sind mehr als 300 Quadratkilometer ein Raub der Flammen geworden, zahlreiche Gebäude wurden bereits zerstört. Besonders betroffen ist diesmal das Reichenviertel Bel Air in Südkalifornien. Hunderte Menschen mussten bislang ihre Häuser verlassen. Immerhin gibt es ein kleines Trostpflaster: Bislang sind keine Menschen den Flammen zum Opfer gefallen.

> Bericht zu den Waldbränden in Kalifornien auf Spiegel Online, 07.12.2017
 
Schon in den vergangenen Monaten tobten in Kalifornien immer wieder heftige Waldbrände. Im Juni wurde ein beeindruckender „Feuer-Tornado“ gefilmt. Diese Wirbel entstehen durch konvergente Windströmungen und heiße Aufwinde über großflächigen Waldbränden und stellen für Einsatzkräfte und Luftunterstützung eine große Gefahr dar. Daneben können diese Stürme, die ähnlich wie Staubteufel funktionieren, brennendes Material Hunderte Meter weit in der Umgebung verteilen.

Das folgende Slow-Motion-Video stammt von Brett Adair/Hegner-Elliott, die Aufnahmen sind im Juni 2017 in Ventura beim sogenannten „Thomas Fire“ entstanden.