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Brandgefahr bleibt unerheblich

Die kommenden Tage werden in weiten Teilen Österreichs sehr warm bis heiß verlaufen. Damit dürfte es die erste Hitzewelle des Jahres geben. Anfang oder Mitte kommender Woche sind bis zu 35°C möglich, bevor es voraussichtlich wieder abkühlt.

Beständig ist die Wetterlage allerdings nicht. Die Luftschichtung bleibt labil, fast täglich sind über das Land verteilt Gewitter zu erwarten. Besonders im Osten und Südosten hat es in den letzten Tagen immer wieder Niederschläge gegeben. Hier ist die Waldbrandgefahr überwiegend gering.

Ein mäßiges Risiko für Waldbrände besteht derzeit in Teilen Vorarlbergs, im oberen Inntal, in Osttirol sowie stellenweise in Kärnten und Salzburg. Aber auch hier ist die Wahrscheinlichkeit für Waldbrände nicht besonders hoch. Am ehesten sind auf südseitigen Hängen Entstehungsbrände möglich, etwa ausgelöst durch Blitzschläge oder achtlos weggeworfene Zigaretten. Durch die Hitzewelle dürfte die Waldbrandgefahr in vielen Regionen etwas ansteigen. Allerdings ist nur vereinzelt eine erhebliche Waldbrandgefahr zu erwarten. Großflächige oder intensive Waldbrände sollte es vorerst nicht geben.

Eine markante Erhöhung der Waldbrandgefahr wird im Hochsommer durch anhaltende Trockenheit in Verbindung mit einer Hitzewelle und starkem Wind (z. B. Föhn) ausgelöst. Da zumindest eine längere Trockenperiode aus heutiger Sicht unwahrscheinlich ist, kann bis in den August hinein von einer weitgehend unerheblichen Waldbrandgefahr in Österreich ausgegangen werden.