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Rekordbrände in Kalifornien

Kingfire in Kalifornien, USA, September 2014 | © U.S. Department of Agriculture CC BY 2.0 / flickr

 
Einmal mehr lassen die dramatischen Meldungen aus Kalifornien aufhorchen. Die seit Wochen tobenden Waldbrände haben sich durch extreme Hitze in Verbindung mit Trockenheit und starkem Wind weiter ausgebreitet. Der Mendocino-Feuerkomplex im Norden Kaliforniens hat inzwischen eine Fläche von rund 115.000 Hektar (oder 1150 km²) verbrannt - das entspricht mehr als zweimal dem Gemeindegebiet von Wien. Damit handelt es sich um die größte zusammenhängende Brandfläche in der Geschichte Kaliforniens.

Weitere Wald- und Buschbrände toben in anderen Gebieten Kaliforniens. Auch der Yosemite-Nationalpark ist weiterhin gefährdet und für Besucher gesperrt. Mehrere Menschen, darunter einige Feuerwehrleute, wurden in der laufenden Brandsaison bereits getötet. Dazu kommen mehr als tausend zerstörte Gebäude.

Für die meisten Experten ist der Grund für den Anstieg verheerender Waldbrände in Kalifornien klar: Neben einer mangelhaften Waldbewirtschaftung und der ungenügenden Berücksichtigung des Wildland-Urban-Interface führt die menschengemachte Klimaerwärmung zu extremeren und trockeneren Bedingungen, welche die Entstehung und Ausbreitung von Waldbränden begünstigen.

> Bericht zu den Waldbränden in Kalifornien auf orf.at