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Ende Dauerregen | Waldbrandgefahr gering

In den vergangenen Tagen und Wochen hat es in ganz Österreich ergiebige Niederschläge gegeben. Zum Höhepunkt der nasskühlen Periode – vom 15. bis zum 18. Mai – brachte ein Balkantief neben heftigen Sturmböen im Süden und Osten enorme Regenmengen mit sich. Besonders betroffen waren die niederösterreichischen Ostalpen. Innerhalb von 48 Stunden kamen hier teilweise über 200mm Niederschlag zusammen; mehr als in einem durchschnittlichen Mai zusammengenommen. In der Folge traten zahlreiche Flüsse und Bäche über die Ufer, auch mit Vermurungen hatten die Einsatzkräfte zu kämpfen.

Inzwischen hat sich eine kräftige Südströmung etabliert, die auch in den kommenden Tagen anhält. Damit steigen die Temperaturen verbreitet in den sommerlichen Bereich. Ab Donnerstag wird die Luftschichtung wieder labiler, spätestens am Wochenende dürfte es vielerorts gewittrig werden. Danach ist ein Fortbestand der schwülwarmen Witterung wahrscheinlich, eine längere Trockenperiode oder Hitzewelle ist nicht in Sicht. Somit bleibt die Waldbrandgefahr vermutlich bis in den Juni hinein gering.