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Waldbrandgefahr bleibt erhöht

Besonders südlich des Alpenhauptkamms sowie im Westen muss in mittleren Lagen weiterhin von einer erhöhten Waldbrandgefahr ausgegangen werden. Stellenweise ist seit bald vier Wochen kein Tropfen Niederschlag gefallen. Durch die vergangenen Föhnereignisse und überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden ist die Bodenvegetation oberhalb der Nebelgrenzen ausgetrocknet. Erste Kleinbrände wurden bereits registriert. Der größte Waldbrand entstand am 20. November in der Gemeinde Haiming, Tirol, konnte noch am gleichen Tag gelöscht werden, aber flackerte am 07. Dezember erneut auf. Der Humus- und Moosbrand erfasste eine Fläche von mehreren 100m².

> Bericht zum Waldbrand in Haiming, Tirol, auf der Seite der FF Haiming

Bis zumindest Ende kommender Woche sind keine nennenswerten Niederschläge in Sicht. Sollte sich die Großwetterlage beständig zeigen, ist über Weihnachten hinaus mit einer erhöhten, vielleicht sogar mäßigen Waldbrandgefahr zu rechnen. Weitere Kleinfeuer sind möglich, in Verbindung mit Wind können auch flächengrößere Brandereignisse auftreten.