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Waldbrandgefahr weitgehend gering

Die wechselhafte, feuchte Witterung und die meist gemäßigten Temperaturen der vergangenen Wochen haben dazu geführt, dass die Waldbrandgefahr in Österreich überwiegend gering ist. Erhöht ist sie lediglich in Teilen Vorarlbergs, dem oberen Inntal sowie stellenweise im Norden. Damit sind keine Großbrände und nur vereinzelt kleinflächige Waldbrände zu erwarten.

Vergangene Woche stieg die Flur- und speziell Feldbrandgefahr in Nord- und Ostösterreich durch die Getreideernte in Verbindung mit einer kurzen Schönwetterphase deutlich an. In der Folge ereigneten sich zahlreiche Feldbrände, ausgelöst vor allem durch defekte Strohpressen und Funkenflug bei Drescharbeiten. Der größte Brand trat am 04. Juli in Guntramsdorf, Niederösterreich auf. 20 Hektar reifes Getreide standen in Vollbrand. Ein Großaufgebot der Feuerwehren war im Einsatz, um die Flammen zu löschen.

> Bericht zum Feldbrand in Guntramsdorf, NÖ, auf der Seite der FF Guntramsdorf
 
In den kommenden Tagen bleibt es unbeständig bei sommerlichen Temperaturen. Ein leichter Anstieg der Waldbrandgefahr ist wahrscheinlich, ein hohes Feuerrisiko in nächster Zeit aber nicht zu erwarten.