Sommerrückblick 2018 | Ende Waldbrandsaison

Der Sommer in Österreich war hinsichtlich des Waldbrandgeschehens zweigeteilt. Im Juni und Juli gab es mit sieben bzw. vierzehn Bränden verhältnismäßig wenig unkontrollierte Feuer in Waldgebieten, während im August 42 Waldbrände vermerkt wurden, was eine überdurchschnittliche Zahl an Bränden bedeutet.

Zusammengenommen handelt es damit nach dem unterdurchschnittlichen Frühjahr um einen normalen Sommer - zumindest hinsichtlich der Anzahl der Waldbrände. Auffallend ist, dass es dieses Jahr fast nur Kleinbrände und lediglich vier Feuer mit einer Brandfläche von einem Hektar oder mehr gegeben hat, und das trotz der teilweise erheblichen Trockenheit. Erklärt werden kann dies damit, dass

1) in den besonders trockenen Regionen (OÖ Zentralraum, Weinviertel) wenig Waldflächen vorhanden sind,

2) es ein generell windschwacher Sommer war; starker Wind ist aber entscheidend für eine rasche Brandausbreitung,

3) inneralpin durch die wiederkehrenden Regenschauer und Gewitter zumindest oberflächlich oft feuchte Bedingungen gegeben waren,

4) die Appelle von Behörden und Feuerwehren zum vorsichtigen Umgang mit Feuer dieses Jahr gut aufgenommen wurden.
 
  

Die meisten Waldbrände gab es in Niederösterreich (16), gefolgt von Oberösterreich (10), Salzburg und Kärnten mit jeweils neun Feuern sowie Tirol mit acht Waldbränden. Fünf unkontrollierte Feuer wurden sowohl in der durchwegs feuchten Steiermark als auch in Vorarlberg registriert, nur einer im Burgenland. Im Bundesgebiet von Wien kam es dieses Jahr zu keinem Waldbrand.

Der größte Waldbrand des Jahres ereignete sich am 21. August im südlichen Oberösterreich. Oberhalb von Hallstatt geriet ein steiles Waldgebiet in Brand und konnte erst nach vier Tagen endgültig gelöscht werden. Fünf (horizontal) bzw. zehn (neigungskorrigiert) Hektar Waldboden standen in Flammen. Die Schäden und Gesamtkosten für Bekämpfung und Sicherungsmaßnahmen dürften ein bis zwei Millionen Euro betragen.
 
Inzwischen hat die Waldbrandsaison in Österreich durch die erneuten, sehr ergiebigen Niederschläge überall ein Ende gefunden. Aufgrund der Witterung und der Jahreszeit sind in den kommenden Wochen selbst Entstehungsbrände sehr unwahrscheinlich. Nur im Fall einer stabilen Hochdrucklage über mehrere Wochen in Verbindung mit Föhn, könnte es im Spätherbst in Lagen oberhalb der Nebelgrenze noch einmal gefährlich werden. Ob es dazu kommt, ist aber ungewiss - zuletzt trat eine solche Situation Ende 2015 auf.

Waldbrandmanagement in Kenia

Im Rahmen des durch die Kommission für Entwicklungsforschung (KEF) geförderten Projekts FIREMAPS konnten für Kenia in Ostafrika die Methoden der Waldbrandprävention erforscht bzw. entwickelt werden, und auch die Waldbrandbekämpfung verbessert werden. Diese Maßnahmen können unter dem Begriff „Integrales Feuermanagement“ zusammengefasst werden. In einer kürzlich erschienenen Publikation konnten die Ergebnisse des Projektes am Beispiel des Waldbezirks Gathiuru zusammengefasst werden.
 

Fire Managers in Mount Kenya, August 2016 | © Kevin Nyongesa

Die Gemeinden rund um den Mount Kenya sind sich der Gefahren durch Waldbrände während der Brandsaison durchaus bewusst. Es wird aber auch der Nutzen beim Einsatz von Feuer in der Landnutzung erkannt. Ein Abwägen der unterschiedlichen Interessen ist entscheidend für ein erfolgreiches „Integrales Feuermanagement“. Handlungsbedarf besteht auch bei der Koordination der Einsätze und der Organisationen, bei der Beachtung von Unterschieden im regionalen und saisonalen Auftreten von Waldbränden und bei der Einbeziehung der lokalen Communities in Entscheidungsprozesse zum Waldbrandmanagement.
 

Auftreten von Waldbränden rund um den Mt Kenya | © Gergo Dioszegi

Das Projekt FIREMAPS unterstützte die Verantwortlichen in den Gemeinden und in der lokalen Regierung in der Vorsorge und Bekämpfung von Bränden durch die Erarbeitung der Grundlagen für die Erstellung von Waldbrandgefährdungskarten. Dabei erfolgte eine partizipative Einbindung unterschiedlicher Stakeholder bei der Identifizierung von Waldbrand gefährdeten Gebieten und den Ursachen von Waldbränden. Die Analyse der Zusammenhänge zwischen sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen, Wetterdaten, Vegetationszusammensetzung und Bränden erlaubte eine Verbesserung des Bewusstseins über die positiven und negativen Auswirkungen von Waldbränden am Mt Kenya.
 
Nähere Informationen zum Projekt FIREMAPS können auf der Website der KEF abgerufen werden.

Eine Nachlese zum Projekt bietet auch ein Vortrag im Naturhistorischen Museum Wien der HIER abgerufen werden kann.

Geringe Waldbrandgefahr

In den vergangenen 48 Stunden hat es nahezu in ganz Österreich ergiebige Niederschläge gegeben. Dadurch besteht keine Waldbrandgefahr mehr, sie ist überwiegend gering. Nur ganz vereinzelt sind Entstehungsbrände möglich, etwa im verhältnismäßig trockenen Waldviertel.

Der massivste Waldbrand der vergangenen Hitzewelle brach am 21. August oberhalb von Hallstatt in Oberösterreich aus. Vier Tage lang bekämpften mehrere Feuerwehren und bis zu fünf Helikopter das Feuer in einer Steilwand. Brandaus konnte erst mit dem aufziehenden Niederschlag gegeben werden. Eine Fläche von rund fünf (horizontal) bzw. zehn (neigungskorrigiert) Hektar wurde von den Flammen geschädigt. Die Gesamtkosten für Einsatz und erforderliche Sicherungsmaßnahmen dürften sich im Millionenbereich bewegen.

Auch wenn nun einige trockene und teilweise auch wieder sommerliche Tage bevorstehen, ist keine relevante Waldbrandgefahr mehr zu erwarten. Die Großwetterlage bleibt unbeständig, eine längere Trockenperiode oder verspätete Hitzewelle sind unwahrscheinlich.

Hohe Waldbrandgefahr

Aktuell herrscht in Teilen Österreichs eine hohe Waldbrandgefahr. Markant ist die stellenweise enorme Trockenheit, in der Osthälfte des Landes tragen heute und morgen auch Föhnwinde zu einer Erhöhung der Brandgefahr bei. Südseitige Berghänge mit Nadelwaldbeständen in Kärnten, Salzburg, dem südlichen Oberösterreich sowie in Niederösterreich sind am meisten gefährdet. Durch die tagesabhängige Thermik kann es hier zu einer raschen Brandausbreitung kommen, wie gestern in Hallstatt geschehen.

Daneben ist im dürregeplagten Waldviertel sowie im Bereich der Kiefernwälder am Alpenostrand eine hohe Wald- und Flurbrandgefahr gegeben. Im Zusammenspiel mit Wind ist besonders am morgigen Donnerstag auch im Flachland eine rasche Brandausbreitung möglich. Einzelne Groß- oder Vollbrände können auftreten, kleinere Waldbrände - etwa durch Blitzschläge - sind nirgendwo auszuschließen.
 
Spätestens am kommenden Wochenende sollte die Waldbrandgefahr in ganz Österreich gebannt sein. Eine kräftige Kaltfront bringt ab Freitag Abkühlung und voraussichtlich im ganzen Land ergiebige Niederschläge - die Schneefallgrenze sinkt vereinzelt auf 2000 Meter Seehöhe.

Damit dürfte die Sommerbrandsaison 2018 zu Ende gehen. Ob es im Spätherbst noch einmal „brandgefährlich“ wird, wie zuletzt im Zuge einer stabilen Hochdrucklage im November/Dezember 2015, bleibt abzuwarten.

Waldbrand Hallstatt

Oberhalb von Hallstatt in Oberösterreich ist heute Vormittag im Bereich des Echernwand-Klettersteigs ein Brand ausgebrochen. In dem steilen, unzugänglichen und felsdurchsetzten Gelände greifen die Flammen rasch um sich, eine Bekämpfung vom Boden aus ist aufgrund der akuten Steinschlaggefahr nur sehr eingeschränkt möglich. Zudem begünstigen die südseitige Ausrichtung des Hangs und die damit verbundene Thermik eine weitere Ausbreitung.

Inzwischen stehen mehrere Feuerwehren und drei Helikopter im Dauereinsatz, unter Kontrolle ist der Waldbrand noch nicht. Derzeit (Stand 13:00h) dürfte bereits eine Fläche von mehr als einem Hektar betroffen sein.

> Erstbericht zum Waldbrand in Hallstadt, OÖ, auf fireworld.at

Stellenweise mäßige Waldbrandgefahr

Die Niederschläge der vergangenen Tage sind nun auch in einigen trockenen Regionen, wie dem oberösterreichischen Zentralraum, halbwegs ergiebig ausgefallen. Hier sowie im Westen und im Südosten Österreichs ist die Waldbrandgefahr meist gering. Eine auf der fünfstufigen Risikoskala erhöhte/mäßige Brandgefahr herrscht etwa im Lungau, im südlichen Oberösterreich, in Teilen Kärntens sowie in Niederösterreich. Vereinzelt kann auch eine erhebliche Waldbrandgefahr angenommen werden, etwa im relativ trockenen und windigen Nordosten.

Was bedeutet dies konkret? Vereinzelte Entstehungsbrände sind aufgrund der Jahreszeit nahezu überall möglich. Kleinbrände können mit Etablierung der kommenden sommerlichen Hochdrucklage vermehrt auftreten. Die Gefahr von Groß- und Vollbränden ist aber in ganz Österreich gering, da das Ausbreitungspotenzial überschaubar bleibt. An diesem Szenario dürfte sich auch in den kommenden Tagen nichts ändern, eine massive Gefahrenlage wie in den Jahren 2003 oder 2013 ist derzeit nicht zu erwarten.

Rekordbrände in Kalifornien

Kingfire in Kalifornien, USA, September 2014 | © U.S. Department of Agriculture CC BY 2.0 / flickr

 
Einmal mehr lassen die dramatischen Meldungen aus Kalifornien aufhorchen. Die seit Wochen tobenden Waldbrände haben sich durch extreme Hitze in Verbindung mit Trockenheit und starkem Wind weiter ausgebreitet. Der Mendocino-Feuerkomplex im Norden Kaliforniens hat inzwischen eine Fläche von rund 115.000 Hektar (oder 1150 km²) verbrannt - das entspricht mehr als zweimal dem Gemeindegebiet von Wien. Damit handelt es sich um die größte zusammenhängende Brandfläche in der Geschichte Kaliforniens.

Weitere Wald- und Buschbrände toben in anderen Gebieten Kaliforniens. Auch der Yosemite-Nationalpark ist weiterhin gefährdet und für Besucher gesperrt. Mehrere Menschen, darunter einige Feuerwehrleute, wurden in der laufenden Brandsaison bereits getötet. Dazu kommen mehr als tausend zerstörte Gebäude.

Für die meisten Experten ist der Grund für den Anstieg verheerender Waldbrände in Kalifornien klar: Neben einer mangelhaften Waldbewirtschaftung und der ungenügenden Berücksichtigung des Wildland-Urban-Interface führt die menschengemachte Klimaerwärmung zu extremeren und trockeneren Bedingungen, welche die Entstehung und Ausbreitung von Waldbränden begünstigen.

> Bericht zu den Waldbränden in Kalifornien auf orf.at

Niederschläge bringen Entspannung

In den letzten beiden Tagen hat es in vielen Regionen in Österreich Niederschläge gegeben. Teilweise fielen die Regenmengen erheblich aus - so gab es etwa in Vorarlberg und im oberen Inntal Schäden durch Sturzfluten und Vermurungen.

Durch die Niederschläge, die hohe Luftfeuchtigkeit und die geringen Windgeschwindigkeiten ist die Waldbrandgefahr gesunken. Überwiegend ist sie gering - etwa in Ost- und Südostösterreich -, teilweise auch mäßig, zum Beispiel in Teilen Tirols und Kärntens. Am höchsten ist die Feuergefahr momentan im oberösterreichischen Zentralraum sowie im Lungau, aber auch hier ist nur vereinzelt eine erhebliche Waldbrandgefahr anzunehmen.
 
Aber wie kann es sein, dass die Waldbrandgefahr trotz Hitze und der mancherorts beachtlichen Trockenheit nicht zunimmt?

Vereinfacht ausgedrückt, gibt es trockene und feuchte Hitzewellen. Trockene Hitzewellen sind gekennzeichnet von einer Hochdruck- oder föhnigen Südlage. Die Luftschichtung ist stabil, die Luftfeuchtigkeit gering. Oft spielt Wind (z. B. Südföhn) eine Rolle, der die Austrocknung zusätzlich beschleunigt, Gewitter sind die Ausnahme. Eine solche Lage herrschte etwa im Sommer 2003 sowie 2013 vor. In beiden Jahren kam es auch zu einer hohen Waldbrandgefahr und zahlreichen Großbränden.

Bei feuchten Hitzewellen ist es zwar ebenfalls heiß, gleichzeitig gibt es aber geringe Luftdruckgegensätze, einen sogenannten barometrischen Sumpf. Bodennah sammelt sich Feuchtigkeit an, kleinräumige Tiefdruckgebiete sorgen immer wieder für eine Labilisierung - fast täglich kommt es zu Regenschauern und Gewittern. Obwohl es regional dennoch oft trocken ist, steigt die Waldbrandgefahr (wenn überhaupt) durch die hohe Luftfeuchtigkeit und den kaum vorhandenen Wind nur langsam an. Meistens treten lediglich Kleinbrände auf, viele davon ausgelöst durch Blitzschläge im Zuge von Gewittern. Eine solche Wetterlage gab es im Sommer 2015 - und auch aktuell sieht es ähnlich aus.
 
Die derzeitige Hitzewelle in Österreich dürfte bis Ende kommende Woche anhalten. Vorerst bleibt es labil und windschwach, bevor es Mitte der Woche mit Südföhn stabiler werden könnte. Aus heutiger Sicht ist aber auch dann mit keiner hohen Waldbrandgefahr zu rechnen. Das Risiko für Großbrände und Kronenfeuer bleibt gering.

Hitzewelle: Waldbrandgefahr steigt

Die derzeitige Hitzewelle in Österreich bringt in manchen Regionen bereits den fünften Tag in Folge Temperaturen über 30°C - und noch ist kein Ende in Sicht. Diese Entwicklung hat Auswirkungen auf die aktuelle Waldbrandgefahr: Sie steigt rascher als erwartet.

Entgegen der Wettermodellrechnungen vor einigen Tagen endet die Hitzewelle nicht am Donnerstag, sondern dauert vermutlich bis inklusive dem kommenden Wochenende an. Zudem sind die gewittrigen Niederschläge der vergangenen Tage gering ausgefallen. Am höchsten ist die Brandgefahr derzeit in Vorarlberg, in Nordtirol, in Salzburg sowie im oberösterreichischen Zentralraum. Hier herrscht die dritte Stufe der fünfteiligen Skala zur Abschätzung der Feuergefahr, eine erhebliche Waldbrandgefahr. Dies bedeutet, dass vermehrt Kleinbrände auftreten können und auch ein großflächigeres Ereignis nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Intensive Brände, respektive Kronenfeuer, sind aber noch unwahrscheinlich.

Erste Kleinbrände, viele davon ausgelöst durch Blitzschläge, gab es in den vergangenen Tagen bei Saalfelden und St. Gilgen in Salzburg, in der Gemeinde Feistritz im Rosental, Kärnten, sowie nahe Götzis in Vorarlberg.

Eine mäßige Waldbrandgefahr gibt es mancherorts in Osttirol, Kärnten, der westlichen Steiermark und dem Waldviertel. Ungewöhnlich für den Hochsommer: Die geringste Waldbrandgefahr herrscht derzeit von Graz - Sankt Pölten ostwärts. Insbesondere im Wiener Raum ist es seit Wochen überdurchschnittlich feucht. Allerdings sind auch im Osten Waldbrände nicht ausgeschlossen, etwa in den rasch trocken fallenden Kiefernwäldern im südlichen Niederösterreich.

Zu erwähnen ist auch die Flurbrandgefahr. Diese reagiert rascher auf Hitzewellen als die Waldbrandgefahr, da das entsprechende Brennmaterial (z. B. Gräser, Stauden, Getreide, Schilf) innerhalb kurzer Zeit austrocknet. Besonders in Oberösterreich kann von einer hohen Flurbrandgefahr ausgegangen werden, aber auch in den inneralpinen Trockentälern des Westens besteht ein erhöhtes Risiko für Wiesen- und Böschungsbrände.
 
Schon morgen wird die Luftschichtung labiler, damit sind vermehrt Gewitter zu erwarten. Wie ergiebig die Niederschläge ausfallen, bleibt abzuwarten. Allerdings dürfte es keinen flächendeckenden Regen geben und die Waldbrandgefahr regional auf einem erheblichen Niveau verbleiben. Wie es nach dem kommenden Wochenende weitergeht, ist noch ungewiss. Eine hohe Waldbrandgefahr und damit ein steigendes Risiko für intensive Großbrände wäre aber möglich - besonders, wenn ein Faktor ins Spiel kommt, der derzeit noch nicht relevant ist: kräftiger Wind.

Brandgefahr bleibt unerheblich

Die kommenden Tage werden in weiten Teilen Österreichs sehr warm bis heiß verlaufen. Damit dürfte es die erste Hitzewelle des Jahres geben. Anfang oder Mitte kommender Woche sind bis zu 35°C möglich, bevor es voraussichtlich wieder abkühlt.

Beständig ist die Wetterlage allerdings nicht. Die Luftschichtung bleibt labil, fast täglich sind über das Land verteilt Gewitter zu erwarten. Besonders im Osten und Südosten hat es in den letzten Tagen immer wieder Niederschläge gegeben. Hier ist die Waldbrandgefahr überwiegend gering.

Ein mäßiges Risiko für Waldbrände besteht derzeit in Teilen Vorarlbergs, im oberen Inntal, in Osttirol sowie stellenweise in Kärnten und Salzburg. Aber auch hier ist die Wahrscheinlichkeit für Waldbrände nicht besonders hoch. Am ehesten sind auf südseitigen Hängen Entstehungsbrände möglich, etwa ausgelöst durch Blitzschläge oder achtlos weggeworfene Zigaretten. Durch die Hitzewelle dürfte die Waldbrandgefahr in vielen Regionen etwas ansteigen. Allerdings ist nur vereinzelt eine erhebliche Waldbrandgefahr zu erwarten. Großflächige oder intensive Waldbrände sollte es vorerst nicht geben.

Eine markante Erhöhung der Waldbrandgefahr wird im Hochsommer durch anhaltende Trockenheit in Verbindung mit einer Hitzewelle und starkem Wind (z. B. Föhn) ausgelöst. Da zumindest eine längere Trockenperiode aus heutiger Sicht unwahrscheinlich ist, kann bis in den August hinein von einer weitgehend unerheblichen Waldbrandgefahr in Österreich ausgegangen werden.

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