Geringe Waldbrandgefahr

Inzwischen sind die erwarteten Regenfälle eingetroffen und sorgen in ganz Österreich für nasse Verhältnisse. Besonders im Süden und Westen sind ergiebige Niederschläge dabei. Die Waldbrandgefahr ist überall gering. In den nächsten Tagen bleibt es unbeständig und kühl, eine längere Hochdruckphase ist nicht in Sicht. Aufgrund der Niederschläge und dem Vegetationsschub ist auch in den kommenden Wochen von einer unbedeutenden Waldbrandgefahr auszugehen.

Großbrand Oberwart

Gestern am späten Abend brach zwischen Oberwart und Buchschachen im Mittelburgenland ein großflächiger Waldbrand aus. Aus unbekannter Ursache fing eine ehemalige Kahlschlagfläche Feuer. Der Waldbrand breitete sich vom Jungwuchs bis in den Fichten-Hochwald aus, blieb aber von mäßiger Intensität. Rund drei Hektar Waldboden wurden durch das Feuer geschädigt. Ein Großeinsatz der Feuerwehren brachte den Brand rasch unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten konnten aber erst heute abgeschlossen werden.

> Bericht zum Waldbrand bei Oberwart, Burgenland, auf burgenland.orf.at

Mäßige Brandgefahr | Ende der Trockenheit in Sicht

Noch einmal herrscht in weiten Teilen Südösterreichs eine mäßige Waldbrandgefahr. Von Osttirol über Kärnten, die südliche und mittlere Steiermark bis ins Burgenland sind die Böden durch die Trockenheit der vergangenen Wochen ausgedörrt. Morgen stellt sich eine Südföhnlage ein, damit steigt die Waldbrandgefahr im Südosten noch einmal an. In den übrigen Teilen Österreichs ist die Feuergefahr gering.

Das Ende der Dürre ist aber in Sicht. Im Westen, Norden und Osten hat es bereits in den letzten Tagen ergiebig geregnet und geschneit. Am Mittwoch trifft aus Nordwesten eine Kaltfront ein, die über dem Alpenbogen verwellt und ein mächtiges Mittelmeertief initiiert. Die Folge sind ergiebige Niederschläge, diesmal auch - und besonders - im Süden und Südosten Österreichs. Teilweise sind sogar erhebliche Regen- und Schneemengen wahrscheinlich. Spätestens am Donnerstag ist die Waldbrandgefahr überall sehr gering.

Mittelfristig bleibt es wechselhaft und zu kühl für die Jahreszeit. Aufgrund dieser Aussichten und dem weit fortgeschrittenen Vegetationsaustrieb bis in mittlere Höhenlagen, ist in den kommenden Wochen mit keiner relevanten Waldbrandgefahr mehr zu rechnen.

Überwiegend geringe Waldbrandgefahr

In den vergangenen Tagen hat es nahezu überall in Österreich Niederschläge gegeben, auch wenn die Regenmengen im Süden gering geblieben sind. Von heute bis Freitag sorgt ein ungewöhnlich heftiger Kaltlufteinbruch für verbreitet winterliche Verhältnisse. Vielerorts kann es sogar bis ins Flachland schneien. Dazu besteht die akute Gefahr von Morgenfrost. Im Westen und Norden, aber auch im Osten, sind ergiebige Niederschläge sehr wahrscheinlich. Mittelfristig bleibt es hier kühl und feucht, womit die Waldbrandgefahr bis in den Mai hinein unbedeutend bleiben sollte.

Wetterbegünstigt bleiben der Süden und Südosten Österreichs. Mit Nordföhn wird es nur wenige Regen- und Schneeschauer geben. Stellenweise ist die Waldbrandgefahr durch die vergangene Trockenheit noch leicht erhöht. Allerdings sollten, wenn überhaupt, nur Kleinbrände auftreten. Eine hohe Feuergefahr ist auch im Süden in den kommenden zwei, drei Wochen unwahrscheinlich.

Waldbrandgefahr bleibt erhöht

Entgegen der Prognosen vor einer Woche sind die Niederschlagsmengen vielerorts unter den Erwartungen geblieben. Auch für die kommenden Tage deuten die Wettermodelle trockenere Bedingungen an, als noch vor Kurzem berechnet. Selbst das Temperaturniveau bewegt sich für Mitte April im durchschnittlichen Bereich.

Von Osttirol über Kärnten, die Südoststeiermark, das Burgenland bis nach Wien und Niederösterreich sind in den nächsten Tagen nur im Zuge von Regenschauern und Gewittern Niederschläge zu erwarten. Aufgrund der vergangenen Trockenheit reichen die Regenmengen voraussichtlich nicht für eine nachhaltige Reduktion der Waldbrandgefahr. Schon ein, zwei trockene und windige Tage können ein erhöhtes bis mäßiges Feuerrisiko bewirken. Im Rahmen der traditionellen Osterfeuer ist in den genannten Gebieten Vorsicht geboten.

Eine nachhaltige Entspannung der Brandgefahr im Süden und Osten ist frühestens Anfang kommender Woche in Sicht.

Mittelfristig geringe Waldbrandgefahr

Seit Montag hat es fast überall in Österreich Niederschläge gegeben. Nur in Teilen Unterkärntens, der Oststeiermark und des Burgenlands blieb es überwiegend trocken. In den kommenden Tagen etabliert sich ein Zwischenhoch über Mitteleuropa. Mit dem auflebenden Wind kann die Waldbrandgefahr in den bislang niederschlagsfreien Regionen - speziell im Bereich des Klagenfurter Beckens - noch einmal ein mäßiges Niveau erreichen.

Spätestens ab Dienstag dürfte es nachhaltig kühler und unbeständiger werden. Regen ist dann überall im Land zu erwarten, teilweise sind sogar große Regenmengen möglich. Auch die Osterfeiertage sehen aus heutiger Sicht durchwachsen aus. Mittelfristig ist damit keine relevante Waldbrandgefahr mehr zu erwarten.

Charakteristika von Blitzschlagbränden in Österreich

Vor wenigen Tagen ist eine wissenschaftliche Publikation des Instituts für Waldbau zur Waldbrandthematik erschienen. Der Artikel behandelt die Eigenschaften von jenen Blitzen in Österreich, die Waldbrände ausgelöst haben. Dabei geht es um die Rolle von Blitzphysik, Niederschlag, Vegetation und Topografie.

So hat sich gezeigt, dass positiv geladene Blitze eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit haben, einen Brand auszulösen. Daneben ist der wichtigste Faktor der Feuerentstehung aber eine geringe Bodenfeuchte. Weitere Erkenntnisse der Arbeit besagen, dass die berechneten Waldbrandindizes - als Maß für die Waldbrandgefahr - am Tag nach dem Brand signifikant niedere Werte aufweisen und dass der mittlere Niederschlag an jenen Punkten geringer ist, an denen Blitzschlagbrände ausgelöst wurden.

Der gesamte (englischsprachige) Artikel ist im internationalen Journal Agricultural and Forest Meteorology erschienen und noch bis zum 25. Mai frei verfügbar. HIER kann er gelesen und heruntergeladen werden.

Zahlreiche Kleinbrände | Ende der Trockenheit?

In den vergangenen vier Tagen wurden wenigstens dreizehn Waldbrände in Österreich verzeichnet. Zum Glück handelte es sich um Klein- oder Mittelbrände, die von den Feuerwehren rasch unter Kontrolle gebracht werden konnten. Allein am gestrigen Sonntag traten fünf Waldbrände auf. So brannten etwa 2000m² in Breitenfurt bei Wien, 200m² in Leoben in der Steiermark, weitere Kleinbrände gab es in Feistritz am Wechsel, Pottendorf und in Trofaiach. Der größte Vegetationsbrand der letzten Tage, der keine Waldfläche erfasste, ereignete sich am 31. März bei Wiener Neustadt - rund vierzehn Hektar Wiese gerieten im Zuge einer Militärübung in Brand.

Heute herrscht von Unterkärnten über die Südoststeiermark bis nach Niederösterreich noch einmal eine mäßige bis hohe Waldbrandgefahr. Im Westen und Norden sind bereits Regenschauer und Gewitter einer schwachen Kaltfront unterwegs. Generell bleibt es bis Freitag unbeständig und es wird sukzessive kühler. Unklar ist allerdings, wie viel Niederschlag fällt. Während es im Nordstaubereich vom Arlberg bis zum Mariazellerland ergiebig regnen dürfte, sind die von den Wettermodellen berechneten Niederschläge für Süd- und Ostösterreich sehr unterschiedlich.

Die nächsten Tage werden zeigen, ob die hohe Waldbrandgefahr ab dem kommenden Wochenende in die Verlängerung geht oder eine nachhaltige Entspannung eintritt.

Die Krux mit der Waldbrandgefahr

Derzeit herrscht in weiten Teilen Österreichs eine erhöhte Waldbrandgefahr, zahlreiche Waldbrände wurden bereits registriert (zur Waldbrand-Datenbank Österreich). Von Kärnten über die Südoststeiermark und das Burgenland bis nach Wien und Niederösterreich ist die Feuergefahr als mäßig einzustufen. Aber was bedeutet eine „mäßige Brandgefahr“? Womit ist zu rechnen, wenn ein Feuer ausbricht? Wer oder was löst die Waldbrände aus? Und: Können Vegetationsbrände in Österreich überhaupt markante Ausmaße annehmen?
 
GROSSBRÄNDE IN ÖSTERREICH

Zur letzten Frage genügt ein Blick auf die vergangenen Jahre. 2015 gingen in Lurnfeld, Kärnten, rund 70 Hektar Wald in Flammen auf, das Vollfeuer war erst nach Tagen gelöscht. 2014 waren in Absam, Tirol, 80 Hektar Latschen und Hochwald von einem verheerenden Waldbrand betroffen, der Schäden in Millionenhöhe verursachte. 2013 kam es im Raum Neunkirchen, Niederösterreich, innerhalb von einer Woche zu zwei massiven Kronenfeuern in Schwarzkiefernwäldern, die mehr als 70 Hektar vernichteten.

Im internationalen Vergleich stellen selbst 100 Hektar einen Kleinbrand dar. Allerdings sind viele Wälder in Österreich Schutzwälder und ein Verlust erhöht das Risiko für Folgeerscheinungen wie Lawinen oder Steinschlag. Auch ist die Infrastrukturdichte in Österreich sehr hoch und viele potenziell gefährdeten Objekte liegen in unmittelbarer Waldnähe. Darüber hinaus wird durch den Klimawandel eine Zunahme von Hitze- und Trockenperioden angenommen, wodurch die Gefahr verheerender Waldbrände steigt.
 
URSACHEN VON WALDBRÄNDEN IN ÖSTERREICH

Tatsächlich sind wir Menschen für einen Großteil der Waldbrände verantwortlich. In Österreich werden 85% direkt oder indirekt durch den Menschen ausgelöst (weltweit gesehen sind es sogar 96%). An erster Stelle kann die achtlos weggeworfene Zigarette genannt werden, gefolgt von Feuern außer Kontrolle, heißer Asche, gerissenen Stromleitungen, Funkenflug von Zügen, Silvesterraketen - und auch Brandstiftung konnte in den vergangenen Jahren vermehrt beobachtet werden. Nur 15% aller Waldbrände sind nicht auf den Menschen zurückzuführen, wobei Blitzschlag der einzig relevante natürliche Auslöser für Vegetationsfeuer ist. Berichte von Glasscherben oder -flaschen, die angeblich einen Brand ausgelöst haben, sind als höchst unwahrscheinlich anzusehen, siehe HIER.
 
DEFINITION DER WALDBRANDGEFAHR

Zurück zur Waldbrandgefahr. So sah es heute laut dem Europäischen Waldbrand-Informationssystem EFFIS, dem derzeit vermutlich besten Vorwarnsystem für Österreich aus:


EFFIS-Warnkarte für den 29.03.2017 | Darstellung © EFFIS, Karte © Google

 
Wichtig ist hier zunächst, dass von EFFIS die kumulative Waldbrandgefahr angezeigt wird. Das bedeutet, die Gefährdungsklasse gibt an, wie hoch die Gefahr der Brandentstehung UND Brandausbreitung ist. Während die Brandentstehung im Wesentlichen von der Bodenfeuchtigkeit abhängt, wird die Brandausbreitung entscheidend von den Windverhältnissen beeinflusst. Je höher die Waldbrandgefahr, desto leichter entsteht ein Brand, desto rascher breitet er sich aus und desto eher ist mit Vollbränden bzw. Kronenfeuern zu rechnen. International üblich sind fünf Gefährdungsstufen. EFFIS hat mit „extremer Waldbrandgefahr“ (schwarz) eine sechste Kategorie eingeführt, die andeuten soll, dass eine „sehr hohe Waldbrandgefahr“ noch überschritten wird.
 
WALDBRAND-GEFÄHRDUNGSSTUFEN

  • Gefährdungsstufe 1 - sehr niedrig (GRÜN)
    Brandentstehung: schwer entzündlich, nur im Fall leicht entflammbaren Materials
    Brandverhalten: weiße Rauchfahne, sehr niedrige Ausbreitungsgeschwindigkeit, Funkenflug unbedeutend
  • Gefährdungsstufe 2 - niedrig (GELB)
    Brandentstehung: geringe Wahrscheinlichkeit der Brandauslöse
    Brandverhalten: weiß-graue Rauchfahne, niedrige Ausbreitungsgeschwindigkeit, Funkenflug gering
  • Gefährdungsstufe 3 - mäßig (ORANGE)
    Brandentstehung: eine einzelne Flamme kann einen Brand entfachen
    Brandverhalten: graue Rauchfahne mit dunklem Grund, mäßige Ausbreitungsgeschwindigkeit, mittlerer Funkenflug
  • Gefährdungsstufe 4 - hoch (ROT)
    Brandentstehung: eine einzelne Flamme entfacht mit Sicherheit einen Brand
    Brandverhalten: rötlich-schwarze Rauchsäule, hohe Ausbreitungsgeschwindigkeit, erheblicher Funkenflug
  • Gefährdungsstufe 5 - sehr hoch (DUNKELROT)
    Brandentstehung: ein einzelner Funken kann einen Waldbrand entfachen
    Brandverhalten: schwarze Rauchfahne, sehr hohe Ausbreitungsgeschwindigkeit, massiver Funkenflug

    (adaptiert nach den Ergebnissen des ALP FFIRS Projekts)

 
SCHWIERIGKEITEN BEI DER WALDBRANDGEFAHR

(1) Ungenügende Auflösung. EFFIS arbeitet derzeit mit einem 16km-Raster, das heißt Becken oder Täler werden nicht oder nur ansatzweise berücksichtigt. Dabei ist die Topografie entscheidend für die tatsächliche Waldbrandgefahr. Auf Südhängen brennt es häufiger und intensiver als auf Nordhängen, im Winter ist die Brandgefahr erst oberhalb der Nebelgrenze ein Thema. Daneben spielen die Windverhältnisse eine entscheidende Rolle und auch kleinräumige Effekte durch Schnee oder Stauniederschläge sind nicht ersichtlich.

(2) Verwendete Waldbrandindizes. EFFIS berechnet den adaptierten kanadischen Fire Weather Index (FWI) flächendeckend für ganz Europa. Das hat den Vorteil, dass eine einheitliche Darstellung gewährleistet wird. Allerdings ist es schwierig, die richtigen Parameter und Schwellwerte für die Berechnung anzusetzen. Auch ist der FWI bei Weitem nicht der einzige (gute) Waldbrandindex. Je nach Land und Region können unterschiedliche Parametrisierungen und Waldbrandindizes am besten geeignet sein - so wird in Deutschland der modifizierte M68 (WBI) für die Berechnung der Waldbrandgefahr verwendet.

(3) Fehlende Brandfaktoren. Wie die meisten Waldbrandvorwarnsysteme zeigt EFFIS nur die meteorologischen Komponenten an, also die Wetterbedingungen, die eine Brandentstehung begünstigen. Andere wesentliche Elemente wie die Topografie, die Vegetation und sozioökonomische Faktoren werden nicht berücksichtigt. Die Bedeutung der Topografie wurde bereits angesprochen. Der menschliche Einfluss äußert sich etwa dadurch, dass am Wochenende und in der Nähe von Siedlungsgebieten Waldbrände häufiger auftreten.

Auch die Vegetation ist wichtig für die tatsächliche Gefahreneinschätzung. Relativ gesehen brennt es am häufigsten in Föhrenwäldern, also unter Schwarz- und Waldkiefern sowie im Latschenbereich an der Baumgrenze. Absolut gesehen sind Fichtenwälder am öftesten von Waldbränden betroffen und stellen auch einen hohen Prozentsatz an den österreichischen Schutzwäldern dar. Hingegen sind Waldbrände in Laubwäldern die Ausnahme und meistens von geringer Intensität. Ebenso zu beachten ist die Phänologie der Pflanzen, der Austrieb der Bodenvegetation und die brandhemmende Wirkung des frischen Grün. Dieser Effekt bewirkt, dass die Feuergefahr im Flach-und Hügelland zwischen Anfang und Mitte April auch bei Trockenheit zurückgeht - zumindest, wenn der Waldboden eine reiche Krautschicht aufweist und gut mit Bodenwasser versorgt ist, was vor allem Laubwälder betrifft.

(4) Brandgefahr vs. Brand. Eine hohe Waldbrandgefahr bedeutet nur, dass die Bedingungen für die Entstehung und Ausbreitung eines Waldbrandes gut sind, nicht, dass er auch auftritt. Hierfür braucht es einen Auslöser - in den meisten Fällen den Menschen.
 
In Summe zeigt sich, dass die derzeitige EFFIS-Darstellung der Waldbrandgefahr nur eine Annäherung ist und verfeinert bzw. verbessert werden kann. Im Zuge der Österreichischen Waldbrandforschungsinitiative (AFFRI 2), die vom Institut für Waldbau an der Universität für Bodenkultur geleitet wird, soll bis 2019 der Prototyp eines umfassenden Waldbrandvorwarnsystems für Österreich entstehen.

Erneut Großbrand in Kärnten | Mäßige Waldbrandgefahr

Heute Nachmittag wurden vermutlich durch den Funkenflug eines Güterzugs mehrere Bahndammbrände im Bereich Kolbnitz, Kärnten, ausgelöst. Die Bodenfeuer breiteten sich rasch hangaufwärts in den Hochwald aus. Rund 140 Feuerwehrleute von vierzehn Feuerwehren, zwei ÖBB Löschzüge und drei Helikopter standen mehrere Stunden lang im Dauereinsatz, um den Großbrand unter Kontrolle zu bringen. Bis zum Abend waren die Waldbrände bis auf einige Glutnester gelöscht. Glücklicherweise war es schwach windig und die Flammen griffen nicht auf die Baumkronen über. Aber auch so betrug die verbrannte Fläche rund drei Hektar.

> Bericht zum Waldbrand in Kolbnitz, Kärnten, auf der Seite des LFV Kärnten

Die Waldbrandgefahr bleibt in den nächsten Tagen vor allem im Süden und Südosten Österreichs deutlich erhöht, einzelne großflächige Feuer sind weiterhin möglich. Auch in Ostösterreich und in einigen Alpentälern steigt das Risiko für Waldbrände. Am Freitag stellt sich eine Südföhnlage ein - womit die Waldbrandgefahr zum ersten Mal in diesem Jahr auf ein hohes Niveau steigen dürfte.

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