Kategorienarchiv: Waldbrandforschung

Göriach - drei Jahre danach

Am 22. April 2015 wurde die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Göriach/Lurnfeld in Kärnten zu einem beginnenden Waldbrand auf die gleichnamige Alm gerufen. Was zunächst nach einem leicht zu löschenden Brand ausgesehen hatte, verwandelte sich in ein Flammeninferno, als brennende Baumteile herabfielen, neue Feuer entfachten und sich der Brand durch die Thermik und Trockenheit in ein …

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Waldbrandmanagement in Kenia

Im Rahmen des durch die Kommission für Entwicklungsforschung (KEF) geförderten Projekts FIREMAPS konnten für Kenia in Ostafrika die Methoden der Waldbrandprävention erforscht bzw. entwickelt werden, und auch die Waldbrandbekämpfung verbessert werden. Diese Maßnahmen können unter dem Begriff „Integrales Feuermanagement“ zusammengefasst werden. In einer kürzlich erschienenen Publikation konnten die Ergebnisse des Projektes am Beispiel des Waldbezirks …

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Waldbrandgeschehen im Alpenraum

Waldökosysteme in Gebirgswäldern sind sensitiv auf Störungen, da die Regenerationszeiten in diesen Höhenlagen besonders lange dauern können. Auch haben Gebirgswälder eine wichtige Funktion bei der Aufrechterhaltung der Schutzfunktion des Waldes in Hinblick auf Steinschlag, Muren oder Erosion. In einer von mehreren Autoren kürzlich publizierten Studie wird das Waldbrandgeschehen im Alpenraum anhand einer einzigartigen Statistik an …

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Messungen zur Bodenfeuchtigkeit

Der entscheidende Parameter, ob ein Waldbrand entstehen kann, ist die Feuchtigkeit des Bodens - oder eigentlich der Streuauflage, also der abgestorbenen Pflanzenteile auf der Oberfläche wie Blätter, Nadeln, Astreste u. ä. Um die Trockenheit dieser Materalien zu bestimmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die genaueste, aber auch aufwendigste Methode, ist das Sammeln, Trocknen und Wiegen der …

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Forschungskooperation HTL Donaustadt

Seit Herbst letzten Jahres kooperiert das Institut für Waldbau, Universität für Bodenkultur, mit der HTL Donaustadt in Wien. Im Rahmen einer Diplomarbeit wurde von zwei Schülern ein Vor-Prototyp für ein integriertes Modell zur Abschätzung der Waldbrandgefahr in Österreich erstellt. In diesem Testsystem werden neben der meteorologischen Waldbrandgefahr auch die Vegetation, Topografie sowie sozioökonomische Faktoren berücksichtigt …

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Waldbrand-Gefährdungsstufen

Die Einteilung und Definition von Waldbrand-Gefährdungsstufen ist nicht einheitlich. Selbst in Mitteleuropa gibt es erhebliche Unterschiede. Dieser Beitrag gibt einen kurzen Einblick in die Problematik und stellt eine fünfteilige Risikoskala für Österreich vor. Eine ausführlichere Behandlung des Themas ist HIER zu finden.   Die meisten verfügbaren Waldbrandwarnungen stellen die meteorologische Waldbrandgefahr dar - Vegetation, menschlicher …

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Waldbrand Absam: Langzeitfolgen für Bäume

Im März 2014 ereignete sich am Hochmahdkopf bei Absam in Tirol einer der größten und verheerendsten Waldbrände der vergangenen fünfzig Jahre in Österreich (kurze Berichte zu dem Ereignis finden sich HIER und HIER). Auch fast vier Jahre nach dem Brand sind die Folgen des Feuers deutlich zu sehen. Während die vorhandene Latschenfläche nahezu vollständig zerstört …

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Rascher Anstieg der Waldbrandgefahr

Trotz der vergangenen kühlen und feuchten Woche, steigt die Waldbrandgefahr in Österreich markant an. Ursache hierfür ist die massive Hitzewelle, die in den kommenden Tagen vielerorts Temperaturen über 35°C bringen wird. Bei solch hohen Werten kann die Evapotranspiration (Verdunstungsrate) mehr als 5mm pro Tag und Quadratmeter ausmachen, die bodennahe Vegetation trocknet rasch aus. Selbst in …

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Vier Jahre nach dem Brand

Im August 2013 ereigneten sich im Föhrenwald bei Neunkirchen und Wiener Neustadt (Niederösterreich) zwei großflächige Waldbrände (siehe die Kurzberichte HIER und HIER). Am 01. August gerieten zwanzig Hektar Schwarzkiefernwald bei Saubersdorf (Neunkirchen) in Brand - ausgelöst durch Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg. Am 08. August wurden bei Weikersdorf (Wiener Neustadt) mehr als fünfzig Hektar Strauchwald …

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Ö1 „Welt im Ohr“ zum Thema Feuer & Leben

Am 12.05.2017 ist im Rahmen des ORF Ö1 Campusradio ein Beitrag zum Thema Feuer, Leben und Biodiversität ausgestrahlt worden. Dr. Christian Berg, Wissenschaftlicher Leiter des Botanischen Gartens der Karl-Franzens Universität in Graz und Ao.Univ.-Prof. Dr. Harald Vacik, Leiter der österreichischen Waldbrandforschung am Institut für Waldbau, Universität für Bodenkultur Wien, wurden zum Thema interviewt. Waldbrände haben …

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