Trockenheit im Süden
Die Niederschläge Ende März sind nicht so ergiebig ausgefallen wie zunächst angenommen. Nur im äußersten Osten Österreichs konnte das Niederschlagsdefizit ausgeglichen werden. Damit ist die Waldbrandgefahr regional erhöht.
Besonders trocken ist es nach wie vor im Süden und Südosten des Landes, aber auch im westlichen Oberösterreich und im Salzburger Flachgau. Teilweise hat es seit mehr als sechs Wochen keine relevanten Niederschläge gegeben, vor allem im Villacher/Klagenfurter Becken, im Lungau, in vielen Teilen der Steiermark und im Südburgenland. Hier kann verbreitet eine erhöhte kumulierte Brandgefahr (Stufe 2 von 5) angenommen werden. Lokal – etwa auf exponierten Südhängen – ist in den nächsten Tagen auch eine mäßige Waldbrandgefahr möglich (Stufe 3 von 5). Die Entstehungsgefahr kann sogar ein hohes Niveau erreichen (HIER eine Erklärung, wie „Entstehungsgefahr“ und „kumulierte Brandgefahr“ zu interpretieren sind).
Mittelfristig sind ergiebige Niederschläge unwahrscheinlich, nur in Westösterreich könnte es etwas mehr regnen und schneien. Gleichzeitig sinkt das Temperaturniveau wieder ab, vielerorts nimmt die Bewölkung zu und zusätzlich dürften die bodennahen Luftmassen ab dem Wochenende feuchter werden. Damit ist trotz der teils außergewöhnlichen Trockenheit derzeit keine hohe Waldbrandgefahr zu erwarten.
