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März-Rückblick | Waldbrand Absam | Geringe Brandgefahr

Durch die teils sehr ergiebigen Niederschläge in den vergangenen achtundvierzig Stunden ist für den restlichen März mit keiner relevanten Waldbrandgefahr zu rechnen. Zwar sind im äußersten Süd- und Nordosten weniger als 10mm Regen gefallen, aber auch hier sollte in den kommenden Tagen durch den Fortbestand der unbeständigen Witterung vorläufig kein Risiko für Waldbrände bestehen. Bis heute wurden im März 33 Waldbrände registriert. Die flächengrößten Ereignisse traten in den letzten Tagen auf. Neben dem Großbrand in Tirol breiteten sich auch zwei Waldbrände in Lilienfeld (Niederösterreich) sowie ein Wald-/Flurbrand in Bezau (Vorarlberg) auf eine Fläche von mehr als einem Hektar aus. Elf Waldbrände waren es in Summe in Niederösterreich, neun in Tirol und fünf jeweils in Oberösterreich und der Steiermark.

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Inzwischen werden die verheerenden Auswirkungen des Waldbrandes bei Absam in Tirol ersichtlich, bei dem trotz hunderter Einsatzkräfte und acht eingesetzten Helikoptern erst mit Einsetzen der Niederschläge am Sonntag „Brand aus“ gegeben werden konnte. Rund fünfzig Hektar Schutzwald sind betroffen, davon wurden mindestens zehn Hektar komplett zerstört. Der vernichtete Wald muss nun durch technische Maßnahmen ersetzt werden, um den Schutz gegen Naturgefahren wie Lawinen und Steinschlag weiterhin zu gewährleisten. Derzeit wird eine siebenstellige Schadenssumme - ohne Einsatzkosten - kolportiert. Vom Lebensministerium wurden zwei Millionen Euro Soforthilfe zugesichert.

> Brandaus in Absam - Bericht der Tiroler Tageszeitung