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Schwere Waldbrände in Kalifornien

Rimfire
Rimfire in Kalifornien, USA, August 2013 | © U.S. Department of Agriculture CC BY 2.0 / flickr

 
Während in Österreich die Waldbrandgefahr weiterhin sehr gering ist, toben seit Sonntagabend in Kalifornien massive Wald- und Flächenbrände. Mehr als zwanzig Menschen sind durch die Flammen bislang ums Leben gekommen. Nördlich von San Francisco wurden Hunderte Häuser zerstört, Zehntausende Hektar Wald- und Weinflächen fielen den Bränden zum Opfer. Die größte Gefahr besteht in den hohen Windgeschwindigkeiten, welche dazu führen, dass sich die Flammen ungewöhnlich rasch ausbreiten und auf ganze Ortsteile ausweiten können. Aufgrund der Siedlungsnähe und der Häufung an Fällen kann davon ausgegangen werden, dass die Brände nicht natürlichen Ursprungs sind, sondern direkt oder indirekt durch den Menschen ausgelöst wurden.

Auf den Satellitenbildern der NASA sind die Verteilung und die dramatischen Ausmaße der Waldbrände im Westen der USA gut zu erkennen. Die Rauch- und Aschewolken haben sich Hunderte Kilometer weit auf den Pazifik ausgebreitet:


 
Die Prognosen für die kommenden Tage sehen wenig erfreulich aus. Weiterhin bleibt es in Kalifornien zu trocken. In Verbindung mit dem starken Wind liegt verbreitet eine hohe oder sehr hohe Waldbrandgefahr vor. Eine weitere Ausbreitung der Feuer kann nicht ausgeschlossen werden.
 
Einen ausführlichen Bericht mit Foto- und Videomaterial zum Brandgeschehen in Kalifornien bietet CNN (in Englisch). Informationen auf Deutsch finden sich u. a. in der Online-Ausgabe der ZEIT.