Brandgefahr wieder sehr gering
Nach einem überdurchschnittlich feuchten Februar stellte sich Ende des Monats eine trockene und vielerorts sehr milde Wetterphase in Österreich ein, die bis vor wenigen Tagen anhielt. Regional gab es dadurch eine erhöhte (Gefährdungsstufe 2 von 5) Waldbrandgefahr sowie eine mäßige (Stufe 3 von 5) Flurbrandgefahr. Rund 25 kleine Waldbrände wurden bisher im März registriert, das liegt im langjährigen Durchschnitt. Dazu kamen einige größere Flurbrände mit dem bemerkenswertesten Ereignis am 14. März – nördlich von Illmitz am Neusiedler See im Burgenland brannten knapp 60 Hektar Wiesen- und Schilffläche.
Durch den aktuellen Kaltlufteinbruch in Verbindung mit regional ergiebigen Niederschlägen ist die Brandgefahr meist sehr gering. Auf exponierten Südhängen – etwa im Süden des Landes, wo es kaum geregnet und geschneit hat – kann die Brandgefahr auch erhöht sein (Stufe 2 von 5). Das mittelfristige Fortbestehen der unbeständigen Wetterlage wird voraussichtlich dazu führen, dass die Brandgefahr bis nach Ostern unerheblich bleibt.
